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Ambulantes Coaching

Die Einführung einer neuen Unterrichts- und Lernkultur, die auf Training der Lernvoraussetzungen und personalisierte Lernformen setzt, gelingt nicht in kleinen Schritten. Da Haltungs- und Vorstellungsänderungen im Sinne eines Paradigmenwechsels entschiedene Umsteuerung erfordern, kann die Umsetzung nur unter Inklusionsbedingungen erfolgen: Ein gut ausgebildetes Team von Lehrpersonen beginnt als Team 5 und selektiert über seine Vorbildfunktion, seine Bereitschaft zu Kooperation mit Interessierten und seine schulinterne Fortbildungstätigkeit nach und nach die Teile des Kollegiums, die sich auf die Weise umorientieren konnten. Die neue Schulkultur wächst in konzentrischen Kreisen innerhalb des bestehenden Systems und übernimmt es früher oder später ganz. Dieser Ansatz erfordert in der Praxis gelegentlich eine besondere Unterstützung vor Ort. Das Ambulante Coaching ist ein neues Instrument unseres Schulamtes, mit dem wir auf die besondere Anforderungssituation an Schulen auf dem Weg zum Paradigmenwechsel reagieren.

Die Prinzipien des Konzeptes sind diese:

Das Schulamt generiert aus besonders qualifizierten FBU (z.B. Absolventen einer zertifizierten Modulreihe mit mehrjähriger Praxiserfahrung) ein Team von ca. 6 Personen pro Schulart, die an ihrer Stammschule für einen abgestimmten Tag/Nachmittag vom Unterricht freigestellt sind und im Auftrag des Fortbildungsschulrates Reisefreiheit besitzen. Sie werden in Zweierteams für abgestimmte Coachingmaßnahmen mit größeren Kollegiumsanteilen (StufenkollegInnen) vor Ort eingesetzt. Sie begleiten den Unterricht der KollegInnen und reflektieren/planen mit diesen die weiteren Schritte. (Ziel: Haltungs- und Argumentations- und Methodensicherheit als nachhaltige Personalentwicklungsmaßnahme).

Die Nachhaltigkeitssorge wird durch Treffen in festgelegten Zeitintervallen (unter anderem durch FBU/FBS-Tandem-Einbindung) sichergestellt.


  Fragenkatalog zur Konzeptbeurteilung

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